Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer unterzeichnet Staatsvertrag

Die Ministerpräsidentinnen Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) und Malu Dreyer (RheinlandPfalz) haben den Staatsvertrag für den geplanten Nationalpark Hunsrück-Hochwald unterzeichnet. Seit 2011 ist der länderübergreifende Nationalpark in der Planung.

Die damalige rotgrüne Regierung suchte zunächst nach einem passenden Standort, bis die Wahl auf das Hunsrück-Hochwald-Gebiet fiel. Die Bürger beteiligten sich in verschiedenen Plenarsitzungen und Foren ebenfalls an der Planung des Nationalparks. Für das Saarland und Rheinland-Pfalz ist der Park ein Gewinn.

Ziele im Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Die Natur in diesem Gebiet wird  besonders geschützt, so dass die bereits vorhandene und gut ausgeprägte Biodiversität weiter fortbestehen kann. Somit wird ebenfalls ein Beitrag zur „Nationalen Biodiversitätsstrategie“ geleistet, die von staatlicher Seite her etwa 10 Prozent Naturwaldanteil vorsieht.

Langfristig gesehen soll der Nationalpark Hunsrück-Hochwald auch neue Perspektiven aus wirtschaftlicher Sicht für die gesamte Region bringen. Der regionale Tourismus soll durch die fortan unberührte Natur und eine leistungsfähigere Infrastruktur belebt werden und eine aktive Stadt- und Dorfentwicklung hervorrufen. Für das Tourismusmarketing im Saarland eine schöne Idee. Die Landesregierung und die Tourismus Zentrale Saarland GmbH sind begeistert.

Der Nationalpark wurde an Pfingsten 2015 feierlich eröffnet.