Rheinland-Pfalz und Saarland arbeiten zusammen für einen Nationalpark Bereich Hochwald-Idarwald und Landkreis St. Wendel sowie die betroffenen Gemeinden Nohfelden und Nonnweiler

Das Projekt Nationalpark Hunsrück Hochwald des grenzüberschreitenden Nationalparks in Saarland und Rheinland-Pfalz stieß auf großes Interesse. Das Land und der Landkreis St. Wendel sowie die betroffenen Gemeinden Nonnweiler und Nohfelden standen einem  Nationalpark Hunsrück Hochwald positiv gegenüber.

Roland Krämer Staatssekretär im Umweltministerium, lud gemeinsam mit dem St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald und den Bürgermeistern von Nohfelden und Nonnweiler zu einer Informationsveranstaltung ein. Es wurden Fragen mit den Gästen erörtert, wie die nach den Chancen für die Region und welche Einschränkungen und Risiken mit einem Nationalpark verbunden sind.

2011 startete die rheinland-pfälzische Landesregierung ein Verfahren zur Installierung eines Nationalparks. Dadurch kam die saarländische Nachbarregion Hochwald-Idarwald in die engere Auswahl. Eine Entscheidung über das Aussehen des Parks dürfte erst Ende 2013/Anfang 2014 anstehen. Wenn unsere Nachbarn in Hochwald-Idarwald den Zuschlag erhalten, wäre unter Beteiligung von Nohfelden und Nonnweiler ein grenzüberschreitender saarländisch- rheinland-pfälzischer Nationalpark umsetzbar. Staatssekretär Krämer äußerte damals bei dem Infoabend auch bedenken: „Natürlich wird für uns eine der Schlüsselfragen sein: Welche Kosten kommen konkret auf das Saarland zu, wenn es sich mit knapp 1000 Hektar Fläche an dem Nationalpark beteiligt.“ Krämer verweißt aber auf die grundsätzliche Bereitschaft des Landes: „Ein grenzüberschreitender Nationalpark wäre nicht nur aus ökologischen Gründen sinnvoll. Er könnte auch Lehr- und Lernort sowie eine Attraktion für Touristen sein. Damit würden die drei wesentlichen Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllt. Die Einrichtung eines Nationalparks könnte also ein Modellprojekt der nachhaltigen Entwicklung darstellen.“

Für das Saarland ist der Nationalpark Hunsrück Hochwald ein weiteres Leuchtturmprojekt und wird weitere Gäste generieren. Gerade das nördliche Saarland wird durch die Kombination von Bostalsee mit Center Parc, als Freizeitpark und Erholungsgebiet und dem Nationalpark für Naturliebhaber stark profitieren.