Die Natur Natur sein lassen – ohne uns für uns

Die Unberührtheit von Naturschönheiten wie der Serengeti, des Grand Canyon oder der Everglades führen uns die Erhabenheit der Natur in all ihrer Schönheit immer wieder vor Augen. Trotz Unterschiede ist die unberührte Wildnis, ohne Eingreifen des Menschen, das, was einen Nationalpark ausmacht. Die Vielfältigkeit der Tier- und Pflanzenwelt nimmt hier ihren natürlichen Lauf.

1872 wurde  in den USA der erste Nationalpark von Präsident Ulysses S. Grant gegründet zum Schutze des Yellowstone-Gebiets. Ein öffentlicher Park zum Wohl und zur Freude der Menschen, so Grant.

Die Arbeitsgemeinschaft „Nationalparks in Deutschland“ beschreibt Wildnis als kulturelles Phänomen, das sich nicht naturwissenschaftlich definieren lässt und hat großflächige, naturnahe Landschaften im Fokus, die besonders gut für die natürliche Entwicklung geeignet sind.

Der Leitgedanke deutscher Nationalparks ist „Natur Natur sein lassen“ und steht dafür, in natürliche Prozesse bewusst nicht gestaltend einzugreifen. Ein Nationalpark dient der Umsetzung der Wildnisziele der Biodiversitätsstrategie und ist somit Pendant zu Kultur und Zivilisation. Besonders gut geeignet dafür sind großflächige Landschaften, die der Natur Platz zur Entfaltung bietet.

Die Erfahrung der unberührten Wildnis mit allen Sinnen kann für den Menschen bezaubernd und faszinierend sein und eine nachhaltige Sehnsucht nach ihr erwecken. Wir können sie sehen, riechen, berühren und erleben. Wildnis – ohne uns für uns – ein Erlebnis, das jeder einmal ausprobieren sollte.

Daher ist auch der Nationalpark für das Saarland so wichtig. Der Nationalpark  Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist eine Chance für Natur, Tier und Mensch.